Pastellgrundel - Tateurndina ocellicauda

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Pastellgrundel - Tateurndina ocellicauda

Wissenschaftliche Bezeichnung: Tateurndina ocellicauda


Bedingungen:

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ab 54 Liter
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22-26°C 
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ca. 7-8 cm
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pH-Wert: 6,5-7,5
GH: 5-15°dGH

 

PastellgrundelDie Pastellgrundel (Tateurndina ocellicauda), auch "Purpurgestreifte Grundel" oder "Schwanzfleck-Schläfergrundel" genannt, stammt aus dem östlichen Teil Papa-Neuguineas. Sie ist eine kleine freischwimmende Süsswassergrundel aus der Familie der Schläfergrundeln (Eleotridae). Antreffen kann man sie hauptsächlich in leicht fließenden und pflanzenreich bewachsenen Urwaldbächen mit kiesigem Untergrund. Die Männchen werden bis zu 8 cm groß, wobei sie einen bulligeren Kopf (Stirnbuckel) und eine rotgesäumte Rücken-, Schwanz- und Afterflosse besitzen. Die Weibchen sind kleiner und haben einen schwarzen Saum an Rücken-, Schwanz- und Afterflosse. Die Körperfärbung ist eher bläulich, die vordere Bauchunterseite gelblich.

 

Da Pastellgrundeln in ihrem natürlichen Habitat in Gruppen vorkommen, sollte dies auch im Aquarium bewerkstelligt werden. Optimalerweise wird ein Männchen mit mehreren Weibchen zusammengehalten. Das Becken sollte eine dichte Bepflanzung, eine nur leichte Strömung und einen sandigen, steinigen Bodengrund aufweisen. Da Tateurndina ocellicauda Höhlenbrüter sind, sollte auf entsprechende Möglichkeiten geachtet werden. Sie bevorzugt die unteren und mittleren Wasserschichten. Das Aquarium sollte eine Mindestlänge von 60cm besitzen.

 

Pastellgrundel2Die Tiere bevorzugen Lebend- und Frostfutter (Artemia etc.), können aber auch an Trockenfutter herangeführt werden (wobei sie sich damit eher schwer tun und dies verweigern). Die Pastellgrundel ist in der Regel ein friedlicher Fisch, der gut vergesellschaftet werden kann. Von Garnelen o.ä. ist abzuraten, da kleine Wirbellose ihr natürliches Hauptfutter darstellen.

 

Hat sich eine Paarbildung vollzogen, wird emsig nach einem geeigneten Platz (meistens eine Höhle, oder ein Platz zwischen Steinen) zur Eiablage gesucht. Ist dieser gefunden, wird der Untergrund penibel gesäubert und das Weibchen legt bis zu 200 Eier dicht nebeneinander ab. Nachdem der Laichvorgang abgeschlossen ist, vertreibt das Männchen das Weibchen aus der unmittelbaren Nähe des Geleges und bewacht dieses. Die Larven schlüpfen nach ca. 4-5 Tagen. Nach 2 weiteren Tagen können die Kleinen frei schwimmen. Zur Versorgung des Nachwuchses sollte mit Artemia-Nauplien zugefüttert werden.

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